Entstehungsgeschichte der Sozialstation Ulmer Alb

Angesichts eines Pflege- und Betreuungsbedarfes im Raum Dornstadt wurde 1975 auf Initiative des Pfarrers Eugen Kekeisen, durch die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, ein Trägerverein gebildet, der in der Gemeinde Dornstadt die "Ökumenische Sozialstation Ulmer Alb" gründete.

 

Aus formalrechtlichen Gründen übernahm die katholische Kirchengemeinde St. Ulrich die Rechtsträgerschaft. Im April 1976 wurde mit einer Familienpflegerin und einer Krankenschwester der Betrieb aufgenommen.

 

Die Sozialstation war lange Zeit auf die Zuschüsse der Kommunen und der hierzu gegeründeten Krankenpflegevereine angewiesen. Erst die Einrichtung der gesetzlichen Pflegeversicherung 1995 ermöglichte neue Refinanzierungsoptionen.

 

Aufgrund der steigenden Bedarfs musste das Personal immer wieder aufgestockt werden. Die Kooperation mit den bis damals nur lose verbundenen Partnern - der katholischen Gemeinde Westerstetten und den Gemeinden Lonsee und Amstetten - wurde mit einer einheitlichen Einsatzleitung und gemeinsamem Personaleinsatz intensiviert.

 

2002 wurde die Geschäftsführung der Ökumenischen Sozialstation Ulmer Alb mittels Managementvertrag der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung überragen, die Ihrerseits Mitgesellschafter wurde. Weiterer Gesellschafter wurde der Evangelische Diakonieverband Ulm/Alb-Donau.

 

Geschäftsführer ist Gerhard Fischer. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist Josef Vollmer von der Katholischen Kirchengemeinde Dornstadt. In der Funktion eines Aufsichtsrates wurde ein Verwaltungsrat gebildet, dem Konrad Ritter vorsteht.

 
Ökumenische Sozialstation Ulmer Alb

Lange Staße 14b
89160 Dornstadt
Fon: 07348 98 99 60
Fax: 07348 98 99 617

Ihr Ansprechpartner in Amstetten

Hauptstr. 91
73340 Amstetten
Fon: 07331 71 59 708
Fax: 07331 71 59 713